Wörterverzeichnis von allgemeinen EDI Begriffe und Abkürzungen

ANSI

Abkürzung für American National Standards Institut,  diese Organisation , handelt einschließlich mit EDI als Koordinator und Abrechnungsstelle für Information des nationalen Standard.

 

ANSI ASC X12

Auch unter anderem ANSI X12 oder X12 format, ANSI ASC X12  ist der häufigst verwendete EDI-Standard in Nordamerika.

 

ANSI X.12

American National Standards Institute, X.12 -Datenaustausch-Standard inNordamerika X.12 Standard – neben einem in Großbritannien entwickelten Standard GTDI (Guidelines for Trade Data Interchange) die Basis für UN/EDIFACT.

 

API

Abkürzung für Application Program Interface (Anwendungsprogramm-Schnittstelle),ist eine Mittelware, die ermöglicht Softwarenherausgeber von anderst geschaffenen Softwaren zu integrieren .

 

AS1

AS1(Applicability Statement 1) ist eine Spezifizierung, die Daten sicher und zuverlässig über das Internet transportiert.Der Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) wird als Kommunikationsprotokoll gebraucht.  SMTP ist der de-facto-Standard für Emailaustausch über das Internet undwird für die Sicherheit in Digitalzertifikaten und Verschlüsselungen angewendtet.

 

AS2

AS2(Applicability Statement 2) ist einezuverlässige und sichere Spezifikation für den Transport von Daten über das Internet mit Hypertext Transfer Protocol (HTTP) als Kommunikationsprotokoll. Es erzielt Sicherheit für digitalen Zertifikaten und Verschlüsselungen.

 

AS3

AS3 (Anwendbarkeit Statement 3) ist speziell für den Transport von Daten zuverlässig, die über das Internet mit Hilfe des File Transfer Protocol (FTP) als Kommunikationsprotokoll gesichert werden. Die Sicherheit wird erreicht durch die Verwendung von digitalen Zertifikaten und Verschlüsselung.

 

ASC

Abkürzung für die Akkreditierten Standards Committee, ein Team, das durch ANSI gechartert wurde für die Entwicklung eines spezifischen Standards.

 

Eine Abkürzung für Advanced Ship Notice – Fortgeschrittene Versand-Benachrichtigung oder auch bekannt unter 856 Transaktion im EDI-

 

ASN

Sprachgebrauch.  Die ASN zeigen an, wann eine Sendung geschickt wurde, den Beföderer für den Versand und wie es verpackt wurde.

 

ASP

Application Service Provider; Dienstleister, die Software und Anwenderprogramme über gesicherte Internetverbindungen gegen Gebühr verfügbar machen.

 

Authentisierung

Identitätsprüfung einer Person durch elektronische oder bio-metrische Verfahren zur Datenübertragung oder Nutzung von Netzwerken.

 

Barcode

Ein barcode (bar code) – ein  Strichcode, der eine maschinenlesbare Darstellung von Information ursprünglich Daten speichert, die in breiten und linienabständen von parallelen Linien gedruckt . Barcode wird heute auch in Muster von Punkten, konzentrische Kreise, und versteckte Symbole durch optischen Scanner gelesen.

 

B2B (Business-to-Business)

direkter Handel zwischen Unternehmen, Herstellern, Zwischenhändlern und industriellen Verbrauchern im und über das Internet / unternehmensübergreifende Integration.

 

BOM

Bill of materials (BOM) ist der Begriff der Einzeteilliste benötigt  um den Endartikel zum Verkauf  fertigen.

 

Browser

Software, die die Benutzeroberfläche für den Zugang ins Internet generiert und bereitstellt (Software-Programm zum grafischen Zugriff auf das World Wide Web).

 

C-Artikel

Artikel mit geringem Warenwert wie Büroartikel und Kleinteile.

 

CCG (Centrale für Coorganisation GmbH)

kartellrechtlich anerkannte Rationalisierungsgesellschaft und Kompetenzzentrum für die Unternehmen der deutschen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft;  Aufgabe: Durchsetzung der international erarbeiteten Identifikations und Kommunikationsstandards.

 

Classic-EDI

Elektronischer Datenaustausch für Kunden und Lieferanten mit hohem Datenvolumen.

 

Clearing

Entgegennahme von Nachrichten, Sortierung nach Zieladressen und Zusammenstellen neuer Nachrichten(pakete) für die jeweiligen nächsten Empfänger. In der Regel großvolumige Abwicklung, z.B. beim Interbanken-Clearing, bei dem Zahlungsaufträge zwischen Banken ‘gecleart’ werden.

 

Client

Der Client,(Kunde) , steht mit dem Server, (Diener) , in Interaktion .
Beispiel: Der PC, mit dem man Daten aus dem Internet abruft, ist der Client, der Browser das Client-Programm;
der Rechner auf dem die Internet-Seiten abgelegt sind, ist der Server;  Client und Server verständigen sich über ein Protokoll, das den reibungslosen Austausch gewährleistet.

 

Client-Server

Softwarearchitektur, bei der unterschiedliche Anwendungen (Clients) von verteilten Dienstleistern (Servern) Informationen abrufen.

 

Collaborative Commerce

Kooperation entlang der Wertschöpfungskette.

 

Connectivity

Conectivity ist die Fähigkeit eine Verbindung zwischen, zwei oder mehreren Punkten, eines Telekomsystem aufrechtzuerhalten. Um Konnektivität in einem EDI System zu gründen ist ein Wert Zusätzliches Netz oder Value Added Network (VAN) der typische Mechanismus.

 

Cross Docking

Warenumschlag an einem Zentrallager, ohne daß Ware ein- oder ausgelagert wird;
Verteilersystem, in dem die erhaltene Ware nicht eingelagert wird, sondernunmittelbar für den Weiterversand an Einzelhandelsgeschäfte vorbereitet wird.

 

cXML

(commerce XML): Format für Finanztransaktionen und Katalogabgleichungen.

 

CSV file

Das Comma Symbol Values (CSV) ,ein Dateiformat das tabellenförmig durch Dem.-Koma-Symbole Werte unterscheidet.

 

Data Element

Data Element ist die kleinste Informationseinheit in einer EDI_Transaktion , wie z.B. einordnete Mengen von Postleitzahlen. Datenelemente verbinden sich um Datensegmente zu machen.

 

Data Segment EDI

Data Segment EDI ist eine Reihe von Informationen in einer EDI-Nachricht. Elektonischer Datenaustausch (EDI) ist ein Satz von Standarden die struktuiert Informationen elektronisch zwischen Unternehmen Anwendung-auf-Anwendungaustauschen. Der Begriff EDI bezieht sich auf die Umsetzung von Betriebsysteme und-prozesse der Erstellung, Übermittlung und Empfang von EDI-Dokumenten, die Geschäfte wie Bestellungen und Rechnungen emulieren . Schon fast 30 Jahre ist der EDI Datenverbrauch weltweit bei B2B in elekronischen Datenaustausch verwendbar.

 

DUNS Number

Zur Identifikation einzelner Geschäftseinrichtungen sind diese neunstelligen Nummern bei Dun & Bradstreet aufrechterhalten. Diese Zahlen werden  einschließlich in den Vereinigten Staaten, kanadische und internationale Organisationen weltweit zugeteilt.

 

DESADV

Nachrichtentyp Liefermeldung (Despatch Advice). Die Liefermeldung enthält Einzelheiten zu Gütern, die aufgrund von vereinbarten Bedingungen versandt wurden. Sie soll den detaillierten Inhalt einer Sendung ankündigen.Die Nachricht bezieht sich auf einen Versandort und einen oder mehrere Empfangsorte und kann mehrere unterschiedliche Einzelpositionen, Packstücke oder Bestellungen umfassen. Mit Hilfe dieser Nachricht weiß der Empfänger, wann welche Güter versandt wurden, er kann den Wareneingang vorbereiten und die Daten der Lieferung mit denen der Bestellung vergleichen. Die Liefermeldung kann entweder für die Lieferung einer Warensendung oder die Lieferung einer Warenrücksendung verwendet werden.

 

Digitale Signatur

Verfahren zum Nachweis der Authentizität und Unversehrtheit von Nachrichten. Dabei erzeugt der Absender aus der Nachricht mit Hilfe eines privaten, geheimen digitalen Schlüssels einen Code, den er als Signatur mitschickt. Der Empfänger kann mit Hilfe, des ihm bekannt gegebenen öffentlichen Schlüssels des Absenders überprüfen, ob Nachricht und Signatur-Code zueinander passen. In diesem Falle ist das der Beleg dafür, daß die Nachricht authentisch ist und sie nur vom Besitzer des geheimen Schlüssels generiert wurde.

 

DTD

Document Type Definition, die die Inhalte von XML-Nachrichten festlegt.

 

EAI

Enterprise Integration Application; Geschäftsprozeßintegration: Zusammenfassung verschiedenster Software-Anwendungen in einer IT-Struktur; Konvertierung von Daten und Befehlen aus dem Format einer Anwendung in das einer anderen, um den Datenaustausch zwischen inkompatiblen Anwendungen zu ermöglichen; Technologien, die automatisiert die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Anwendungen ermöglichen.

 

EAN

Eine europäische Artikel-Zahl (EAN) des barcoding Standard ist ein entwickelter Supersatz aus dem ursprünglichen 12-stelligen Universalen Produktcodes (UPC) von Nordamerika.

 

EAN 128-Standard

Internationaler Standard zur Codierung von logistischen Grund- und Zusatzinformationen (z.B. Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdatum, EAN-Nummer der Handelseinheit etc.) Zur Darstellung der entsprechenden Informationen wurde eine Reihe von Datenbezeichnern entwickelt, die Format und Inhalt der jeweils folgenden Daten eindeutig festlegen.

 

EAN 128-Transportetikett

Von der EAN-Organisation empfohlenes Etikett zur Auszeichnung von Paletten/Versandeinheiten. Mindestbestandteil ist die NVE (Nummer der Versandeinheit) zur weltweit eindeutigen Identifikation der jeweiligen Transporteinheit. Darüber hinaus können logistisch relevante Zusatzinformationen wie beispielsweise EAN der Handelseinheit, Chargennummer, Empfängeridentifikation, Bruttogewicht etc. angegeben werden. Die Darstellung erfolgt in Klarschrift und im Strichcode (EAN 128-Strichcodesymbologie).

 

EAN/GTIN

Eindeutige weltweit überschneidungsfreie Kennzeichnungsnummer der Artikel und Dienstleistungen; GTIN ist der internationale Name für die EAN-Nummer.

 

EANCOM

Zusammengesetzt aus EAN und Communication, branchenübergreifende Norm zur elektronischen Datenübertragung.

 

E-Business

Elektronische Geschäftsabwicklung, jedoch nicht nur den Handel betreffend; schließt e-Commerce ein; bedeutet die Abwicklung von unternehmensrelevanten Prozessen über internetgestützte Anwendungen.

 

E-Commerce

Elektronischer Handel, oft in Bezug auf Handel im Internet beschränkt; elektronischer Geschäftsverkehr /Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien für den Austausch betrieblicher Informationen aller Art.

 

e-Conomy

Auch e-Commerce, e-Business oder Electronic Commerce genannt; bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden über das Internet und umfaßt im Falle von e-Business auch die digitale Abwicklung von Geschäftsprozessen, in der Regel in einer netzgestützten Infrastruktur.

 

ECR

Efficient Consumer Response; Basisstrategie der Kooperation von Handel und Industrie, die sich durch einen ganzheitlichen, unternehmensübergreifenden und kooperativen Ansatz auszeichnet, wobei modernste Technologien als Basis dienen. ECR beinhaltet die Instrumentarien zur Steuerung des Prozesses unter veränderten Rahmenbedingungen des Handels, der Endverbraucher und der Internationalisierung in Europa. Programm- und Prozeßinstrumente werden von der Absatzseite her bis zum Continuous Replenishment und den Kooperationsstrategien definiert.

 

EDI

Electronic Data Interchange, Austausch von strukturierten elektronischen Daten.

 

EDI-Anwendungen/Applikationen

EDI-Anwendungen basieren auf einer EDI-Basis-Shell wie z.B. Trubiquity TRUedx.

 

EDIFACT

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (von den Vereinten Nationen normiertes EDI-Standard-Format zum elektronischen Datenaustausch).

 

E-Hub

System zur elektronischen Abwicklung von unternehmensübergreifenden, dokumentenbasierten Geschäftsvorgängen über das Internet; es besteht aus einem um das TRUedx Server-System erweiterten Trubiquity EDI-Basissystem.

 

Electronic Loop

Elektronischer Kreislauf, bei dem unternehmensintern und übergreifender Prozeßoptimierungen aufgrund von durchgehender EDI-Verwendung stattfindet. Ziel eine medienbruchfreie und verlustlose Übertragung von Informationen.

 

e-Procurement

Elektronische Beschaffung von Waren und Gütern via Internet; Bestandteil des e-Business / elektronische Beschaffung von Produkten (vornehmlich C-Artikel).

 

ERP

Begriff, der auf eine Software zur Unterstützung von Unternehmensmanagement angewendet wird. Die meist modular aufgebaute Software unterstützt Prozesse in Segmenten wie Produktplanung, Telebestellung, Produktion, Kundenservice, Verkauf, Personalverwaltung, Finanzbuchhaltung; auf Warenwirtschaftssysteme zugeschnittenes Datenaustauschformat.

 

ERP-System

Enterprise (Entrepreneure) Resource Planing-System; Warenwirtschaftssystem.

 

FTP

File Transfer Protocol FTP-Dateiübertragungsprotokoll (FTP) ist eine allgemeine Weise, Dateien zwischen Computern über das Internet zu befördern. Die namenlose FTP gibt Benutzerzugang (ohne Indentität und Kennwort) auf Bereichevon entfernten Systemen die öffentliche Dateien enthalten.

 

Functional Acknowledgement

Eine Funktionelle Anerkennung (auch als 997 Transaktion bekannt) bestätigt, daß mit Eingangsdatum und Uhrzeit eine EDI Transaktion von einem Handelspartner erhalten wurde.

 

GAL

General Assignment Language (MOSAIC-eigene Programmiersprache).

 

IDOC

Interims Document: SAP-spezifisches Datenaustauschformat.

 

Inhouse-System

Firmeninternes System, das oft mit eigenen Datenformaten arbeitet, z.B. Buchungssystem, Warenwirtschaftssystem.

 

Internet-Offline-EDI

Trubiquity spezifische Lösung auf Basis der Trubiquity E-Net Technologie.

 

INVOIC

Nachrichtentyp Rechnung: Mit diesem Nachrichtentyp wird die Zahlung für Güter und Dienstleistungen gefordert. Bei entsprechender Qualifikation der Daten können mittels einer INVOIC auch Gutschriften und Belastungsanzeigen übermittelt werden.

 

IT

Informations-Technologie.

 

KMU

Kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Konverter

Ein Softwaremodul, das Daten von einem EDI-Format in ein anderes transformiert (konvertiert).

 

LAN

Lieferantenartikelnummer.

 

Mapping

Erfassung der vorhandenen Strukturen eines EDV-System-Komplexes.

 

Offener Standard

Ein Standard, der frei zugänglich ist und von jedem ohne Lizenzgebühren verwendet werden darf. Solche Standards werden häufig im Konsens von allen Interessierten festgelegt und sind im Internet als Download erhältlich, zusammen mit mehreren Beispielimplementierungen. XML ist ein Beispiel für einen offenen Standard.

 

ORDERS

Nachrichtentyp Bestellung: Diese Nachricht dient zur Angabe von Einzelheiten zu Waren und Dienstleistungen, die vom Käufer in Auftrag gegeben werden.

 

ORDRSP

Nachrichtentyp Bestellantwort: Diese Nachricht wird vom Lieferanten an den Käufer übermittelt, um eine Bestellung oder Bestelländerung zu beantworten.

 

Plug in

Trubiquity-Definition: kleines Programm als Erweiterung für den Internet-Explorer; ermöglicht die lokale und damit performante Bearbeitung der Vorgangsdaten im Internet Explorer.

 

PRICAT

Nachrichtentyp Preisliste/Katalog (Price/Sales Catalogue). EANCOM-Nachrichtentyp für Artikelstammdaten.

 

RECADV

Nachrichtentyp Wareneingangsmeldung: Dieser Nachrichtentyp wird verwendet, um den Wareneingang zu bestätigen / um über Abweichungen zwischen empfangenen und bestellten bzw. geplanten Waren zu informieren / um in Verbindung mit einer Liefermeldung den Empfang zu bestätigen oder Abweichungen anzukündigen, die nach dem Empfang der Waren bzw. der Überprüfung des Inhaltes der akzeptierten Lieferung festgestellt wurden.

 

REMADV

Nachrichtentyp Zahlungsavis: Das Zahlungsavis wird zwischen Käufer und Verkäufer ausgetauscht. Es enthält detaillierte Abrechnungsinformationen hinsichtlich einer Zahlung oder einer anderen Finanztransaktion.

 

SCAC

Standard Carrier Alpha Codes(SCAC) sind einzigartige vierstelligerKodex, die Transport-Träger identifizieren.

 

SDK

Software Developer Kit (SDK) ist eine  Mittelware, die von einem Softwarenherausgeber zur Verfügung gestellt sind,  um anderstgeschaffenen Softwaren zu  integrieren.

 

Server

Zentraler Computer, der innerhalb eines Netzwerks die Steuerung der Datenströme und die Zusammenschaltung und Aufgabenverteilung der angeschlossenen Computer und Peripheriegeräte übernimmt.

 

SLSRPT

Nachrichtentyp Verkaufsdatenbericht: Nachricht zur Übermittlung von Verkaufsdaten, die sich auf Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Der Empfänger der Daten kann solche Informationen elektronisch verarbeiten und sie zum Beispiel für Produktion und Marketing nutzen.

 

Stammdaten

Stammdaten beschreiben feste Eigenschaften standardisierter Konsumgüter mit EAN-Nummer. Das reicht von Gewicht und Packungsabmessungen über die Paletten-Bestückung bis zur zulässigen Lagertemperatur. Stammdaten sind die Voraussetzung für die Optimierung von Lager- und Lkw-Bestückung sowie Regalplatzierung, ermöglichen die Eingangskontrolle einer Palette per Waage ebenso wie den Überblick über die Packungsvarianten eines Markenartikels oder Category Management.

 

Standard

Eine Spezifikation, die festlegt, welche Eigenschaften Produkte haben müssen, um dem Standard zu genügen. Besonders wichtig sind Standards für Schnittstellen, damit Produkte unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten können, z. B. für Dateiformate.

 

Strukturierte Daten

Daten, die vollautomatisch ohne manuellen Eingriff maschinell verarbeitbar sind. Für alle Datenelemente in strukturierten Daten ist das Format und die Bedeutung für eine automatische Auswertung festgelegt.

 

Technische Mandanten

Trubiquity-Begriff; Unternehmen (i.d.R. des Handels), die nach erfolgreichem Test- und Pilotbetrieb über das Trubiquity Clearing-Center Daten der Lieferanten empfangen und an das Clearing-Center senden können; im Clearing-Center existiert ein spezielles Mapping für diese Unternehmen.

 

Trading partner

Ein Handelspartner ist eine Gesellschaft, mit der man Geschäft, wie z.B. Verkäufer oder Kunde führt.

 

Transaction

Eine Transaktion ist der Austausch eines Geschäftsdokumentes, das einen Geschäftsprozess, wie die Bestellung, Rechnung oder Liefervorauszahlungerleichtert .

 

Translation

Ein Geschäftsdokument zu und vom EDI Standard umzuwandeln.

 

UPC

Universal Product Code (UPC) ist das in Nordamerika am häufigst verwendeter Formatbarcode.

 

VAN

Value Added Network (VAN), das von Vermittler genutzt, die EDI-konnektivität zwischen Handelspartner zu erleichtert.

 

Web Services

Programme oder Programmkomponenten, die im Internet ablaufen und von anderen Anwendungskomponenten dieser Art aufgerufen werden können.

 

Web-EDI

Elektronischer Datenaustausch via Internet für Kunden und Lieferanten mit kleinerem/sporadischem Datenvolumen Umsetzung von EDI-Nachrichten in Web-Formulare (HTML oder XML) für das Empfangen, Erfassen und Versenden von Nachrichten. Im Gegensatz zu klassischem EDI benötigt nicht jeder Partner unabhängig vom Austauschvolumen ein eigenes EDI-System, sondern es finden Internet- und Web-Technologien Einsatz. Web-EDI bricht mit der Idee, Geschäftsdaten direkt zwischen Anwendungssystemen auszutauschen. Stattdessen werden elektronische Formulare für Bestellungen, Lieferabrufe usw. auf WWW-Seiten von größeren beteiligten EDI-Anwendern für ihre Partner bereitgestellt. Beliebig viele Geschäftspartner können dann über das Internet gegen Paßwort darauf zurückgreifen. Dem Partner können so auch aktuelle Informationen wie Lieferstatus und Umsatzübersichten angezeigt werden. Der Informationsfluß (Bestätigungen) erfolgt mittels EDI oder ebenfalls über das WWW.

 

XML

eXtensible Markup Language: Internet-spezfisches Datenaustauschformat;
Syntaxsprache, mit der strukturierter Datenaustausch über das Internet ermöglicht werden soll.

 
Das Format, d.h. die Syntax ist festgelegt, die Inhalte sind in DTDs (Semantik) frei definierbar. XML bietet gegenüber HTML den Vorteil, Nachrichteninhalte zu strukturieren, d.h. mit Bedeutung zu versehen(=strukturierte Daten). Das Layout, d.h. die Präsentation der Daten für den Menschen, wird in XML separat definiert. HTML ist eine spezielle Form von XML, in der nur das Layout von Inhalten festgelegt wird, nicht jedoch die Bedeutung der Inhalte (=unstrukturierte Daten).

 
Basiert, wie die bekannte Standard Generalized Markup Language (SGML), auf der Trennung von Inhalt und Struktur. Universell einsetzbare Sprache zum Austausch strukturierter Informationen.

 

XML/EDI

Noch nicht geschaffener Standard, bei dem XML und herkömmliches EDI harmonisiert werden sollen, so daß bestehende EDI-Nachrichten in XML abgebildet werden können.